Aurelia, oder, Der Traum und das Leben by Gérard de Nerval

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By John White Posted on Jan 3, 2026
In Category - Aviation
Nerval, Gérard de, 1808-1855 Nerval, Gérard de, 1808-1855
German
Ever had a dream that felt more real than your waking life? That's the unsettling world of Gérard de Nerval's 'Aurelia.' It's not a straightforward story; it's the author's own fragmented, poetic record of his descent into madness. He chases the ghost of a lost love named Aurelia through visions, myths, and a Paris that bends and twists. The real mystery isn't if he'll find her, but if there's any line left between his brilliant dreams and a terrifying reality. It's a haunting, beautiful, and deeply personal trip into a mind coming apart.
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Gedichte mehr außer denen auf seine eigenen Liebeserlebnisse. Er ahnte, daß derTod ihn holen würde; und wie ein Wanderer, der die Nacht hereinbrechen sieht, kehrte er um und warf noch einen Blick auf die zurückgelegten Strecken. Von allen zertrümmerten Denkmälern seines Herzens pflückte er ehrfurchtsvoll das Mauerkraut.« Arsène Houssaye. Vorwort Gérard de Nerval wurde am 22. Mai 1809 als Sohn eines Militärarztes in Paris geboren. Er wurde nicht ganz 46 Jahre alt, -- er starb am 25. Januar 1855. Sein eigentlicher Name war Gérard Labrunie. Da seine Mutter ihrem Gatten zum Heere folgte und sehr früh starb, was der Dichter in der hier übersetzten Novelle »Aurelia« auch erwähnt, wurde der Knabe im Valois bei einem seiner Oheime erzogen. Er besuchte das Gymnasium und obwohl er hie und da lieber in Wald und Feld herumstreifte, als auf der Schulbank zu sitzen, war er doch der Stolz der Schule und der Gegenstand der Bewunderung seiner Kameraden, denn er dichtete kaum achtzehn Jahre alt seine »Elégies nationales«. Auch seine Faust-Übersetzung, die heute noch zu den besten gezählt wird, erschien schon zu dieser Zeit, und Goethe hat dem jungen Nerval in einem eigenhändigen Schreiben dafür gedankt. Nerval hat diesen Brief aufbewahrt, und obwohl er sonst wegen seiner Bescheidenheit bekannt war, zeigte er ihn gern seinen Freunden und versicherte, daß die Anerkennung des großen deutschen Dichters ihn mit Stolz erfülle. Zu diesen Freunden gehörten in erster Linie Théophile Gautier, Arsène Houssaye und viele andere. Nerval hatte das Glück, schon von seinen Zeitgenossen gewürdigt zu werden. Die Freunde ertrugen seine bizarren Launen geduldig und bemühten sich, ihm alle Hindernisse aus dem Weg zu räumen. Wie oft hielt er seine Verabredungen nicht! Wie häufig kam es vor, daß sein Vater, bei dem er regelmäßig Donnerstags und Sonntags speiste, ihn vergeblich erwartete! Erst nach längerer Zeit erfuhr man in solchen Fällen, daß der Dichter eine seiner großen Reisen angetreten hatte! Nerval hat viel von der Welt gesehen. Er bereiste Deutschland, Ägypten, Syrien, die Türkei. Diese Reisen regten ihn zu seinen Hauptwerken an, vor allem zu dem großen Drama: »Die Königin von Saba«, das schon wegen seiner ungeheuren Dimensionen nicht auf das Theater gebracht werden konnte. Am meisten Interesse zeigte der Dichter für die Sitten und Gebräuche der Völkerschaften, die er auf seinen Reisen kennen lernte. Er neigte stark zur Mystik und als von seinem dreißigsten Lebensjahr an sein Geist anfing, gewissen krankhaften Anfällen zu unterliegen, verstärkte sich dieser Hang. Das Werk, welches wir hier veröffentlichen, steht wohl in der Literatur einzigartig da, denn in »Aurelia« erzählt und beschreibt der Kranke selbst seine Zustände und Visionen. Er berichtet, daß er in der Irrenanstalt angefangen habe, die Geschichte seiner Krankheit zu schreiben, die ihn bis zu seinem Lebensende nur vorübergehend verließ. Die letzten, hier veröffentlichten Seiten fanden die Freunde in der Tasche des Toten; er hat sich noch bis in die letzten Tage, vielleicht Stunden, mit diesem Manuskript beschäftigt. Viele glauben, daß sein Tod kein natürlicher gewesen ist, sondern daß er seinem Leben gewaltsam ein Ende gemacht hat. Bei seinem Geisteszustand ist es nicht unwahrscheinlich, aber Gewißheit hat man darüber nicht. Gérard de Nerval hat auch schon in seinen gesunden Tagen ein sonderbares Leben geführt. Nirgends blieb er lange und vor allem war es ihm zuwider in seiner Wohnung zu schlafen. Er streifte Tage und Nächte lang rastlos in den Straßen von Paris umher, machte sich Notizen über seine Beobachtungen und besuchte seine Freunde, wenn er gerade an ihren Haustüren vorüberkam. Er konnte es nicht ertragen, durch ein Versprechen an einen Besuch zu bestimmter Stunde gebunden zu sein. Er war von Haus aus nicht unvermögend, auch fiel ihm einmal eine...

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Gérard de Nerval's 'Aurelia' is a strange and beautiful beast. It's part memoir, part dream journal, and part mystical quest. The narrator (a version of Nerval himself) is haunted by the loss of his great love, Aurelia. As he grieves, his grip on reality slips. He doesn't just remember her; he starts seeing her everywhere—in the stars, in old legends, and in the faces of strangers on the street. The book follows his journey through a Paris that becomes a landscape of symbols, where every coincidence feels like a message from the universe, and his own mind becomes the greatest mystery of all.

Why You Should Read It

This book is like listening to a friend tell you about their most intense and confusing dream. It's raw, personal, and doesn't follow normal story rules. Nerval writes about madness not from the outside looking in, but from the inside looking out. You feel his wonder at the visions, his terror at the confusion, and his desperate hope that it all means something. It's less about a plot and more about an experience—the experience of a soul trying to find meaning in love, loss, and the chaos of his own thoughts.

Final Verdict

Perfect for readers who love poetic, introspective writing and aren't afraid of a narrative that feels like walking through a fog. If you enjoyed the surreal feel of 'Alice in Wonderland' but wanted it with a heavy dose of adult melancholy and real-life heartbreak, this is your book. It's a short, intense glimpse into a brilliant mind on the edge, and it stays with you long after the last page.



⚖️ Copyright Free

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George Hill
1 year ago

To be perfectly clear, the storytelling feels authentic and emotionally grounded. Highly recommended.

Mark Jones
4 months ago

To be perfectly clear, the clarity of the writing makes this accessible. I will read more from this author.

Mary Robinson
1 year ago

I was skeptical at first, but it manages to explain difficult concepts in plain English. I would gladly recommend this title.

James Allen
1 year ago

The layout is very easy on the eyes.

Jackson Thomas
10 months ago

Perfect.

5
5 out of 5 (14 User reviews )

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