Kreuz und Quer, Zweiter Band by Friedrich Gerstäcker

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By John White Posted on Jan 3, 2026
In Category - Flight Science
Gerstäcker, Friedrich, 1816-1872 Gerstäcker, Friedrich, 1816-1872
German
Hey, if you've ever wondered what it was really like to travel the world before airplanes and the internet, you have to check out 'Kreuz und Quer, Zweiter Band.' Forget dry history books. This is Gerstäcker's second collection of his wildest, most unbelievable adventures from the mid-1800s. We're talking about getting lost in South American jungles, navigating tricky social situations in far-off ports, and surviving on pure wits. It's not one continuous story, but a series of vivid snapshots. The main 'conflict' in every tale is just human curiosity pitted against a vast, unknown world. It feels less like reading and more like listening to the best travel stories from your most fascinating friend.
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kreuzte ein Wallfischfänger, um dort nach Fischen auszusehen. Es war ein Nordamerikaner, die Martha's-vine-yard -- ein Schiff, das nach der Insel gleiches Namens getauft worden, und von dort aus auch seine Bemannung hatte. So seetüchtig und gut gebaut die amerikanischen Schiffe aber auch sonst gewöhnlich sind, die Martha's-vine-yard machte davon eine Ausnahme, und der Rheder, der sie in New-York von einem Holländer alt gekauft und wohl frisch angemalt, aber sonst in einem desolaten Zustand gelassen hatte, hoffte das wenige dafür ausgelegte Geld gleich mit der ersten Wallfischfahrt herauszuschlagen, wenn es dann auch keine zweite machte. Die Hauptsache blieb nur, tüchtige Leute dafür zu gewinnen, und deßhalb taufte er auch das alte »Gretje van Rotterdam«, welchen Namen die Bark vielleicht schon dreißig Jahre geführt, nach der Insel Martha's-vine-yard, die ihrer Seeleute wegen berühmt ist, und erreichte dadurch seinen Zweck vollkommen. Die Zeiten waren in Amerika nicht besonders. Der Krieg hatte gerade begonnen, und er fand Leute genug für die Bemannung, die denn auch mit dem alten Kasten getrost in See gingen und erst draußen, als es zu spät war, merkten, welchem Fahrzeug sie sich eigentlich anvertraut, um darauf eine mehrjährige Reise zu machen. Wallfischfänger müssen sich nämlich stets darauf gefaßt machen, drei Jahre auszubleiben, ehe sie ihr Schiff füllen können, und das ist eigentlich eine lange Zeit, wenn man noch dazu bedenkt, daß derartige Schiffe nur sehr selten einen Hafen anlaufen und meist immer draußen auf offener See herumkreuzen, um nach Fischen auszuschauen. Anfangs wurde die Mannschaft auch noch eigentlich nicht so recht inne, wie es mit ihrem Fahrzeug stand, denn mit günstigem Wind liefen sie an der Ostküste Amerika's immer nach Süden hinab, und so vor dem Wind segelte es leidlich. Schwer enttäuscht sahen sie sich aber, als nach einer kurzen Windstille eine konträre Brise eintrat. Der Kapitän wollte allerdings laviren, aber du lieber Gott, das alte Schiff brauchte sieben Strich, um gegen den Wind aufzukreuzen, und machte dabei noch anderthalb Strich Abdrift, so daß sie nicht allein nicht von der Stelle kamen, sondern sogar noch zurückgetrieben wurden. Den Harpunieren war das auch gar nicht recht, sie wären am liebsten wieder umgekehrt, um ihren Kontrakt aufzukündigen, der Kapitän wollte jedoch Nichts davon wissen, und redete ihnen so lange zu, bis sie sich endlich zufrieden gaben. Was lag auch daran, ob ein Wallfischfänger schnell segelt oder nicht -- die Reise an Ort und Stelle dauerte etwas länger, ja; aber erst einmal auf ihrem Fischgrund angelangt, und sie durften mit demselben Recht erwarten, daß Fische an sie anlaufen würden, als daß sie dieselben durch rasches Fahren erreicht hätten -- ja manchmal machte so ein Schiff an guten Stellen viel bessere Geschäfte, wenn es ruhig beilag, als ziellos auf dem Meer umherkreuzte. Nur die Reise um Kap Horn war eine entsetzlich lange, jedoch konnten sie auch schon bei den Falklandsinseln auf Wallfische rechnen, und kurz und gut, sie behielten ihren Kurs bei, der sie auch mit jetzt wieder günstigerem Wind rascher gen Süden brachte, als sie selber anfangs geglaubt. Bei den Falklandsinseln war aber Nichts zu machen. Sie trieben sich wohl vier Wochen in der Nähe herum, ohne einen einzigen Wal anzutreffen, und da gerade ein scharfer Ostwind einsetzte, hielt der Kapitän die Gelegenheit für günstig, das Kap zu doubliren und nach der Westküste Amerikas hinüber zu steuern. Dort lagen auch die besten Jagdgründe für Wallfische: in der heißen Zone für Cajelots und weiter nach Norden hinauf für den richtigen Wal, und da sie der Wind nicht im Stich ließ -- denn mit Kreuzen wären sie nie um das Kap gekommen -- erreichten sie nach ziemlich kurzer Fahrt das stille Meer. Aber auch...

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This book is the second volume of Friedrich Gerstäcker's collected travel writings. Unlike a novel, it's a series of standalone accounts and observations from his journeys across the globe in the 1840s and 1850s.

The Story

There's no single plot. Instead, Gerstäcker acts as your guide through a world most Europeans of his time could only imagine. One chapter might drop you into the humid chaos of a Brazilian trading post, the next onto a shaky riverboat navigating unnamed tributaries. He meets gold prospectors, settlers, indigenous communities, and fellow wanderers. The 'story' is simply what happens next: a strange meal, a sudden storm, a moment of unexpected kindness, or a narrow escape. It's all presented through his curious and often humorous perspective.

Why You Should Read It

What makes this special is Gerstäcker's voice. He's not a stuffy explorer writing for scientists; he's a guy who worked odd jobs to fund his trips. His writing is personal and grounded. You feel the mosquitoes, taste the unfamiliar food, and share his frustration when things go wrong. He's honest about his fears and mistakes, which makes his courage all the more real. Reading this is a direct line to the sensory experience of 19th-century travel—the wonder, the boredom, the danger, and the sheer novelty of it all.

Final Verdict

Perfect for readers who love armchair travel, history from a street-level view, or classic adventure. If you enjoy the feel of a well-told personal journal more than a structured plot, you'll get lost in this. It's a slow, immersive pleasure, best enjoyed one fascinating episode at a time.



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Oliver King
1 year ago

Based on the summary, I decided to read it and the pacing is just right, keeping you engaged. This story will stay with me.

Michelle Lee
4 months ago

A bit long but worth it.

Ava Sanchez
1 year ago

Great digital experience compared to other versions.

David King
4 months ago

A must-have for anyone studying this subject.

4
4 out of 5 (9 User reviews )

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