Legenden by Bjørnstjerne Bjørnson

(8 User reviews)   5517
By John White Posted on Dec 22, 2025
In Category - Aircraft History
Bjørnson, Bjørnstjerne, 1832-1910 Bjørnson, Bjørnstjerne, 1832-1910
German
Have you ever wondered what happens when old stories get tangled up with real life? That's the heart of Bjørnson's 'Legenden.' It's a quiet, thoughtful book about a young man named Halvard who grows up hearing a beautiful local legend—one that paints his family in a heroic light. But as he gets older, he starts to see the cracks in the story. The real conflict isn't with dragons or villains; it's inside Halvard himself. Can you believe in something beautiful if you're not sure it's true? This isn't a fast-paced adventure, but a slow-burn exploration of faith, memory, and the stories that shape us. It feels surprisingly modern for a book from the 1800s.
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Grösse beider und das Getrennte, ja Antipodische ihrer Kunst. Der Romane mit dem nervösen, heissen Saft in den Adern muss, ungebändigt, immer aus dem Vollen schöpfen und schaffen. Sein Temperament reisst ihn zur Subjektivität hin. Der Germane mit den straffen, urgesunden, disziplinierten Nerven in Hirn und Herz ist immer Herr seines Temperaments. Sein kühleres Blut erzieht ihn zum Masshalten, zur Objektivität. Verbunden sind beide einander, Björnson und Hugo: in Wahlverwandtschaft. Aber sie können nie die gleiche Wirkung hervorrufen, wenn sie auch einmal gleiche Stoffe in ihren Dichtungen behandeln. Die Ästhetik der Wahrheit, so nannte ich Hugos Gedicht. Die Ethik der Wahrheit, so nenne ich Björnsons Legenden. »Wo ich das Gute finde, nehme ich es,« sagte Molière. Wir wissen es, dass er skrupellos Ideen und Stoffe und meist auch noch mehr von anderen Dichtern in seine zahllosen Bühnendichtungen aufgenommen hat, genau so wie Shakespeare. Und die Nachwelt gab ihnen Recht und Ehre. Unsterblich sind ihre Werke. Und wir sind nun auch schon Björnsons Nachwelt. Björnson schläft schon, und wir fühlen noch den Blick seines Auges, die Gewalt seiner Stimme, den Druck seiner Hand. Wir wissen noch so viel von den Worten, die er gesprochen, nur gesprochen. Und jetzt mit diesen Legenden haben wir das Letzte gehört, das er uns zu sagen hatte. Sein Glaubensbekenntnis: das Bekennen eines Weisen, der am Ziel ist, der lächelt. »Es gibt nur _ein_ Heldentum auf Erden: das ist, die Erde so zu sehen, wie sie ist, und sie zu lieben«, las ich vor ein paar Tagen bei Romain Rolland. Solch ein Heldentum hat Björnson erfüllt. Er hat seiner Zeit und ihren Menschen wie selten einer ins Herz, tief ins Herz geschaut. Und er blieb voll Zuversicht, voll Glauben, voll Liebe. Gerecht und wahrhaftig, einer vom kleinen Fähnlein der Aufrechten. Gut sein, helfen, Wege weisen, Licht entzünden, das war ihm Beruf. Darin war er Berufsenthusiast. Sein Glaubensbekenntnis, es ist das Bekennen zur Liebe und Ehrfurcht, zur Barmherzigkeit und Güte. Und man darf es glauben: in diesem Büchlein ist mehr eigenstes Erleben und Leiden Björnsons verborgen, als mancher ahnt. Ein elender Frosch am Wege offenbart ihm seine Gottheit. Er weiss von dem Evangelium des Weibes und nennt Ruths seligmilden Namen. Der Mutter aller Mütter weiht er eine fromme Kerze, wenn er vom armen Fischerweib erzählt. Zu Kindern lauscht er nieder, er kennt sie alle, kennt die kleine Infantin, die mit der Rose spielt, den kleinen Paul, das Söhnchen des Polizisten, die blonde Isora. Er hat Ehrfurcht vor Kindern. Er fragt Kinder um Rat, und er folgt ihrem Rat, er, Björnson. Und Gott sucht er, wenn er Pan sein Flötenlied träumen lässt, wenn er die Zeder zu Johannes wandern lässt, wenn er dem Propheten nachschaut, wenn er vor dem Wunder der seligen Brücke: dem Gebet die Hände faltet. Und die Menschen sucht er, wenn er dem Waldbaume Worte gibt, für die Ärmsten der Armen zu bitten, über die wir Glücklicheren noch immer uns als Blutrichter glauben setzen zu dürfen. Es hat wohl ein tieferer Dichter als Björnson unter uns hier oben gewohnt: Ibsen. Aber kein höherer Mensch hat unter uns hier oben geweilt als Björnson. Ein hoher Mensch! Und wenn du ihn nie mit eigenen Augen gesehen hast, wenn du nichts weiter von ihm kennst als seine Dichtungen: du kannst ihn noch finden, fühlen, erfahren, wenn du dorthin gewandert kommst, wo zu Füssen einer Riesenpappel, wie sie Meister Böcklin gemalt, Björnson schläft. Vor eine breite Hügelhöhe musst du dich stellen und deine Augen emporheben, immer höher heben, bis du die Pappel gemessen hast. An eine Gigantenfackel magst du denken, die dem Tage das Licht gibt. An eine Sagensäule, die...

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If you pick up 'Legenden' expecting swords and epic battles, you might be surprised. Bjørnson gives us something quieter and, in many ways, more challenging.

The Story

We follow Halvard, a boy raised on a stirring local tale about his ancestor's brave deed. This legend isn't just a story; it's the pride of his family and his village. As Halvard matures, however, his sharp mind begins to question the legend's details. He spots inconsistencies and wonders if the glorious past everyone celebrates might be built on a misunderstanding, or even a lie. The central drama is his internal struggle: should he voice his doubts and risk shattering the community's cherished belief, or stay silent and live with the discomfort?

Why You Should Read It

I was struck by how relevant this feels. We all have our personal and national 'legends'—the simplified stories we tell about who we are and where we come from. Bjørnson doesn't provide easy answers. He shows the genuine comfort these narratives provide and the real pain that questioning them can cause. Halvard is a wonderfully relatable character because his conflict is so honest. The writing is clear and focused, pulling you into his moral dilemma without unnecessary decoration.

Final Verdict

This book is perfect for readers who enjoy character-driven stories and big questions wrapped in a simple plot. If you like authors who explore the gap between truth and myth, like some of Thomas Hardy's or even Marilynne Robinson's work, you'll find a kindred spirit in Bjørnson. It's a short, potent read that stays with you, making you look at the stories you've always accepted in a new light.



🏛️ Public Domain Content

This work has been identified as being free of known copyright restrictions. It is available for public use and education.

Michael Wright
2 years ago

Very helpful, thanks.

Oliver Gonzalez
1 year ago

Amazing book.

Nancy Anderson
1 year ago

A must-have for anyone studying this subject.

4.5
4.5 out of 5 (8 User reviews )

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